Kindle Fire – Test

Tabletvergleich.at 29. Januar 2012 0
  • Beurteilung der Redaktion

Kindle Fire von vorneAmazon bringt mit dem Kindle Fire, den ersten eigenen Tablet Pc heraus, der nicht nur Ebook Reader ist. So versucht der Ebook Platzhirsch mit vielversprechendem Angebot und einem extrem günstigen Preis dem iPad 2 den Kampf anzusagen. Ob dieses Vorhaben mit dem Kindle Fire auch in die Tat umgesetzt wurde findet sich in den nächsten paar Zeilen. Aber eines sei vorweg gesagt, Amazon hat erheblichen Verbesserungsbedarf für künftige Versionen des Kindle Fire.

  • Breite: 120 mm
  • Höhe:190 mm
  • Tiefe: 11,4 mm
  • Gewicht: 413 g

Display:

  • Bildschirm Größe:  7 Zoll
  • Auflösung: 1024 x 600 pixel
  • 16 Mio. Farben
  • Multitouch Display

Speicherkapazität:

  • 8 GB

Prozessor:

  • 1 GHz Dual-Core
  • Prozessortyp: TI OMAP 4

Batterie:

  •  8 Stunden lesen
  • 7,5 Stunden Video widergabe
  • Ladezeit: 4 Stunden

Input / Output:

  • Lautsprecher
  • Kopfhöreranschluss: 3,5 mm Klinke
  • USB 2.0 (micro-B)

Betriebssystem:

  • Android mit Amazon UI

Schnittstellen (Wireless):

  • Wi-Fi (802.11 b/g/n)

Unterstützte Formate:

  • Kindle (AZW), TXT, PDF, unprotected MOBI, PRC natively, Audible (Audible Enhanced (AA, AAX)), DOC, DOCX, JPEG, GIF, PNG, BMP, non-DRM AAC, MP3, MIDI, OGG, WAV, MP4, VP8
  • Cloud Storage
  • Amazon App Store
    • Amazon Kindle Fire
    • Daten- und Ladekabel
    • Anleitung

Der Kleine mit dem großen Zieldie Kindle Familie von Amazon mit Kindle Fire

Das Kindle Fire ist mit einem 7 Zoll großen Multitouch Display mit einer Auflösung von 1024 x 600 Pixel ausgestattet. Mit diesem Display kann das Kindle Fire leider keine Punkte machen. Abgesehen von der niedrigen Auflösung spiegelt das Display sehr stark. An dieser Stelle hört die Liste der Makel leider noch nicht auf so kommt noch dazu, dass man Fingerabdrücke sehr leicht sieht und der Touchscreen ab und zu Berührungen nicht erkennt.

Optisch wirkt es etwas plumper, da es mit 11,4 mm Tiefe eher als dick eingestuft wird. Dafür kann man an der Verarbeitung nicht wirklich etwas aussetzen. An Tasten besitzt das Amazon Kindle Fire nur einen Ein-/Aus-Schalter der Rest wird gänzlich über den Touchscreen getätigt. Hier fällt eine fehlende hardwaremäßige Lautstärkeregelung schlecht auf, da es sehr lästig erscheint diese immer über das Display zu verändern.

Das Innere des Kindle Fire

Als Prozessor nennt das Kindle Fire einen Dual-Core sein eigen. Für die Daten hat sich Amazon für sehr kleine 8 GB entschieden, von denen 6 GB zur Nutzung stehen. Hier sei an gleicher Stelle noch erwähnt, dass man beim Kindle Fire einen micro-SD Slot vergeblich sucht. Amazon versucht von der lokalen Datenspeicherung wegzukommen und bietet hier als Entschädigung ein Cloud Storage Konzept.

Kindle Fire FrontalansichtIm Praxistest

Im Praxistest zeigt das Kindle Fire aber sein wahres Ich. Hier muss jedoch an erster Stelle erwähnt werden, dass die Widergabe von Ebooks überraschenderweise nicht zu den Stärken von Amazons Kindle Fire gehört. Im Gegensatz dazu schneiden Videos deutlich besser ab. Der Tablet Pc distanziert sich im Betrieb sehr deutlich von seiner Konkurrenz. Dies merkt man spätestens dann wenn sich die ersten Apps zulegen will. Hier verzichtet Amazon auf den Android Market und bringt dafür den hauseigenen Store unter. Dabei zeigt sich auch sofort die Stärke des Kindle Fire, diese liegt nicht in E-Mail schreiben, Office Anwendungen oder dem eher langsamen Silk-Browser sondern im Kaufsystem. Amazon stellt den Konsum an vorderste Stelle und bietet ein sehr gute eingebettetes Multimedia System, so lassen sich Inhalte wie Songs, Filme oder Bücher in wenigen Sekunden finden und herunterladen. Hier arbeitet auch die Cloud vorzeigemäßig, denn lokal herunterladen ist bei diesem geringen Speicherplatz nicht unbedingt empfehlenswert.

An letzter Stelle sei noch erwähnt, dass das Kindle Fire zwar Wlan fähig ist, auf Bluetooth oder GPS muss man jedoch verzichten. Neben einer 3,5-Millimeter Buchse für Kopfhörer bietet es noch einen Micro-USB Steckplatz für das mitgelieferte Lade- und Datenkabel. Dies vollendet die kurze Liste der Schnittstellen auch schon wieder.

Fazit

Amazons Kindle Fire steckt noch viel zu tief in den Kinderschuhen. Es bietet zwar ein einzigartiges Kaufsystem, dessen Vermarktung von Medieninhalten seinesgleichen sucht allerdings liegen die Anforderungen der meisten Tablet Pc Benutzer wohl über dem gezeigten. Das Kindle Fire wird es zumindest in der ersten Version nicht schaffen eine ernsthafte Konkurrenz auf dem Tablet Pc Markt zu sein. Allerdings betrifft uns dies noch nicht sehr, da das Amazon Kindle Fire zurzeit nur in Amerika zu erwerben ist. So lässt sich nur hoffen, dass bis es das Kindle Fire zu uns schafft, eine verbesserte und überarbeitete Version auf dem Markt ist.

 

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